Resident Evil 5 Demo – Erfahrungsbericht


Hallo liebe Leser,

die Demo zum fünften Teil der RESIDENT EVIL Reihe ist ja seit fast einem Monat sowohl für XBOX 360 als auch PS3 erhältlich. Gestern habe ich mich dann mal endlich ausführlich mit dieser Demo auseinandergesetzt und mir sogar eine XBOX Live Gold Mitgliedschaft besorgt, um den Koop -Modus ausprobieren zu können.

Die Story von RESIDENT EVIL 5 ist irgendwo in Afrika angesiedelt, spielt zehn Jahre nach den Ereignissen im Herrenhaus und knüpft an die Geschehnisse des vierten Teils an. Sowohl die böse Umbrella Corp. als auch das S.T.A.R.S. Team sind Geschichte. Ihr steuert Chris Redfield oder im Koop Modus auch seine Partnerin Sheeva durch die engen Gassen der Elendsviertel oder durch einen Marktplatz mit vielen wütenden Gegnern (zumindest in der Demo). Beide sind Mitglieder einer Kampfeinheit namens B.S.A.A. (Bioterrorism Security Assessment Alliance) und auf Aufklärungsmission unterwegs. Doch von wegen Friede, Freude, Eierkuchen und Savannen genießen. Die Bevölkerung der Gegend ist von den gleichen/ähnlichen Parasiten befallen wie die Gegner im vierten Teil und reagiert mehr als aggressiv auf euer Dasein.

Gemeinsam mit eurer Partnerin kämpft ihr euch nun durch die Gegnermassen und versucht irgendwie zu überleben. Weniger der Horror steht diesmal im Vordergrund, als viel mehr geballte Action. Der einzigste Horror der mich immer wieder ergriffen hat, war die mehr als geizige Ausgabe von Munition. Das Wort Knappheit beschreibt es mehr als treffend. Dafür verwöhnt der Titel eure Augen mit wunderschönen Grafiken. Auch das aus Resident Evil 4 bekannte Steuerungsschema, mit dem ihr eurem Charakter über die Schulter schaut, wurde nochmals aufgebohrt und angepasst.

Die Demo bietet euch wie bereits erwähnt zwei Level. Der Marktplatz und das Elendsviertel. Auf dem Marktplatz ist gerade eine Versammlung im Gange und ein Bekannter soll hingerichtet werden. Plötzlich werden Chris und Sheeva entdeckt und die Meute greift sie an. In den Elendsvierteln streift ihr zunächst durch ein paar ärmliche Häuser und müsst euch später aufteilen um voranzukommen, nur um am Ende auf einen alten Bekannten zu treffen.

Zunächst habe ich beide Missionen im Einzelspielermodus ausprobiert und bin nach kurzer Zeit kläglich gescheitert. RESIDENT EVIL 5 ist nicht für ungeübte oder schwache Gemüter. Der Schwierigkeitsgrad ist wahrlich kein Zuckerschlecken und die Gewaltdarstellung wird mal wieder für ein “Frei ab 18 Jahre” Siegel (oder sogar höher) sorgen. Trotz des anfänglichen, kläglichen Scheiterns meinerseits, kann man der Partner KI nicht die Schuld geben. Euer Partner steht euch fast nie im Weg und stellt in puncto Unterstützung doch eine große Hilfe dar. Solltet ihr trotz der guten Unterstützung am Spiel scheitern und nicht mehr weiterkommen, empfiehlt es sich einen Koop Spieler entweder per Online-Anbindung oder im Splitscreen Modus zu rufen. Denn zu zweit macht das Spiel nicht nur mehr Spaß, sondern es ist auch einfacher zu bewältigen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es sich bei der RESIDENT EVIL 5 Demo um einen Pflichtdownload für alle Konsolen Besitzer handelt. Jeder Spieler mit Full HD Fernseher wird sich über die gestochenen scharfe Grafik freuen und das Spielprinzip wird euch an den Controler fesseln.

Grafik 9,5 / 10
Story 9 / 10
Gameplay 8 / 10
Gesamteindruck 8,8 / 10
[vodpod id=Groupvideo.2126270&w=425&h=350&fv=]

more about “untitled“, posted with vodpod


Offizielle Homepage

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: